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Im 30-Minuten-Erstgespräch zeigen wir, was für Ihr Gebäude möglich ist — kostenfrei und ohne Vertrieb.
Mit Heizungsoptimierung sparen Sie 2026 ohne neue Heizung Ø 15 % Heizenergie. Drei Eingriffe wirken zusammen: hydraulischer Abgleich nach Verfahren B (300–800 €), Tausch der Heizungspumpe gegen Hocheffizienz-Modell (300–500 €) und Optimierung der Vorlauftemperatur und Heizkurve (im Rahmen einer Wartung). BAFA fördert 15–20 % der Kosten.
Ohne hydraulischen Abgleich heizen viele Räume zu stark, andere zu wenig — die Heizung läuft mit unnötig hoher Vorlauftemperatur. Der Abgleich nach hydraulischer Abgleich nach Verfahren B korrigiert das raumweise berechnet:
Heizlast pro Raum berechnen (DIN EN 12831)
Voreinstellung der Thermostatventile justieren
Pumpenleistung und Vorlauftemperatur anpassen
Dokumentation auf VdZ-Formular (zwingend für Förderung)
Wirkung: Ø 15 % weniger Heizenergie, in Einzelfällen 20–25 %. Bei Wärmepumpen kommt eine JAZ-Verbesserung von 0,5–0,9 hinzu — weitere 200–300 €/Jahr Stromkosten gespart.
Pflicht-Hinweis: Anlagen vor 1.10.2009 müssen bis 30.9.2027 geprüft + optimiert werden. Baujahr 2010 ist 2026 fällig.
Alte ungeregelte Heizungspumpen verbrauchen 400–700 kWh/Jahr — moderne Hocheffizienzpumpen (Klasse A) nur 50–150 kWh. Bei aktuellen Strompreisen amortisiert sich der Tausch in 3–5 Jahren.
Investition: 300–500 € inkl. Material und Einbau
Förderung: über BAFA-Heizungsoptimierung 15–20 %
Lebensdauer: 15–20 Jahre — also längst überfällig bei Pumpen aus den 90ern oder frühen 2000ern
Praxis-Tipp: Pumpentausch und hydraulischen Abgleich gemeinsam machen lassen. Das Fachunternehmen kommt nur einmal, der Effekt addiert sich, und ein gemeinsamer Förderantrag ist möglich.
— e-nergio Praxis-Tipp
Die meisten Heizungen laufen mit überhöhten Vorlauftemperaturen — oft 65–75 °C, obwohl 50–55 °C reichen würden. Pro Grad Absenkung sinkt der Verbrauch um ca. 3 %. Wer von 70 °C auf 55 °C senkt, spart 30–45 % an Verlusten im Verteilsystem.
Das geht aber nur, wenn:
Heizflächen ausreichend dimensioniert sind (oft nach Dämmung der Fall)
Heizkurve und Außentemperaturfühler korrekt eingestellt sind
Hydraulischer Abgleich vorausgegangen ist
Eine Anpassung im Rahmen der jährlichen Wartung kostet meist nichts extra — wenn der Heizungsbauer es kann. Wer langfristig auf Wärmepumpe umsteigen will, sollte das ohnehin frühzeitig prüfen — der Wärmepumpe im Altbau braucht zwingend niedrige Vorlauftemperaturen.
Die BAFA-Heizungsoptimierung ist das einzige BAFA-Programm, das Eingriffe an der Heizung selbst noch fördert (nicht den Tausch — der läuft über KfW 458):
Förderquote — 15 % Grundsatz, 20 % mit iSFP-Bonus
Förderfähig — hydraulischer Abgleich nach Verfahren B, Pumpentausch, Heizkurven-Optimierung, Rohrdämmung
Mindestinvestition — 300 € brutto
Voraussetzung — Heizung > 2 Jahre alt, bei fossilen Brennstoffen < 20 Jahre alt
Wichtig: Der Antrag muss VOR Auftragsvergabe gestellt werden — sonst kein Geld. Welche typischen Antragsfehler sonst noch passieren, fasst der Quick-Win typische Antragsfehler vermeiden zusammen. Volle Übersicht aller Programme: Förderübersicht 2026.
Verwandte Begriffe im Energie-Wissen: Hydraulischer Abgleich · Vorlauftemperatur · JAZ (Jahresarbeitszahl)
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