Verbrauchsausweis für Ihr Gebäude bestimmen
Unsere zertifizierten Energieberater nehmen Ihr Objekt auf und liefern eine belastbare Bewertung — Grundlage für jede sinnvolle Sanierungs- oder Förderentscheidung.
Der Verbrauchsausweis ist die einfache, kostengünstige Variante des Energieausweises. Grundlage sind die tatsächlichen Heiz- und Warmwasserverbräuche der letzten drei aufeinanderfolgenden Abrechnungsperioden — keine bauphysikalische Berechnung, keine Vor-Ort-Begehung.
Für Wohngebäude mit fünf oder mehr Wohneinheiten ist der Verbrauchsausweis grundsätzlich erlaubt. Auch kleinere Wohngebäude mit Baujahr ab 1977 oder mit nachträglicher Wärmeschutz-Sanierung dürfen einen Verbrauchsausweis nutzen. Für ältere kleine Gebäude ist hingegen der Bedarfsausweis Pflicht.
Online-Anbieter erstellen Verbrauchsausweise oft für unter 100 €. Voraussetzung: Sie liefern lückenlose Heizkostenabrechnungen oder Brennstofflieferscheine über drei aufeinanderfolgende Jahre, die nicht länger als 18 Monate zurückliegen.
Nutzerverhalten verzerrt das Ergebnis stark — sparsamer Vorbesitzer = besser bewertetes Gebäude
Leerstand oder Bauphasen führen zu unrealistisch niedrigen Werten
Keine Aussage über Sanierungsbedarf oder Schwachstellen
Witterungsbereinigung verpflichtend (DIN V 18599-10)
Wer ohnehin eine Sanierung plant, sollte direkt einen Bedarfsausweis erstellen lassen — er liefert die Datenbasis für den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) und damit Zugang zum 5-Prozentpunkte-Bonus auf BAFA-Förderungen. Mehr dazu im Kostenvergleich Bedarfs- vs. Verbrauchsausweis.
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